Food Waste effektiv vermeiden

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Food Waste, Lebensmittelverschwendung, Food Waste vermeiden
Weniger Food Waste hilft Mensch und Umwelt zu entlasten.

Jährlich landen Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Die Hauptlast liegt aber überraschenderweise nicht in der Lebensmittelindustrie. Warum das so ist und wie du Food Waste vermeiden kannst, erklären wir dir in diesem Blogartikel.

Was bedeutet Food Waste eigentlich?

Expert:innen verstehen unter Food Waste die Verschwendung von Lebensmitteln, die produziert, aber nicht konsumiert wurden. So fallen in Deutschland laut UNEP Food Waste Index Report 2021 in Deutschland pro Kopf ungefähr 75 kg Lebensmittelabfälle an. Das sind in Summe etwa 6-12 Millionen Tonnen pro Jahr an verschwendeten Lebensmitteln. Am häufigsten landen frisches Obst und Gemüse in der Tonne, dicht gefolgt von selbstgekochten Lebensmitteln und Backwaren. Expert:innen gehen davon aus, dass die Hälfte der Lebensmittelabfälle vermieden werden könnte.

Doch nicht nur Deutschland ist Food Waste ein Problem. Spitzenreiter waren 2018 die USA mit rund 91 Millionen Tonnen Lebensmittelabfällen sowie Indien mit 67, 6 Millionen und China mit 61 Millionen Tonnen. Lebensmittelverschwendung hat weltweit ökonomische Folgen.

Laut WWF würden allein in Deutschland 15 Prozent der Ackerfläche nur dafür genutzt, dass die darauf angebauten Lebensmittel später entlang der Wertschöpfungskette weggeschmissen werden würden. Das ist eine Verschwendung von Ressourcen wie Land und Wasser und belastet das Klima. Neben den ökonomischen Faktoren spielen aber auch moralische Aspekte eine Rolle. In vielen Teilen der Welt ist Hunger noch immer ein existenzielles Problem, während an anderer Stelle Millionen Tonnen Lebensmittel einfach weggeschmissen werden.

Vor allem frische Lebensmittel landen häufig im Müll.

Was du gegen Food Waste tun kannst

Dass Food Waste also dringend vermieden werden sollte, liegt auf der Hand. So werden Umwelt und Klima und das Abfallsystem entlastet, Ressourcen gespart, Biodiversität erhalten und die Ernährungssicherheit garantiert.

Laut WWF ist Food Waste auch Sache des Groß- und Einzelhandels sowie von Großverbraucher:innen. Die Hauptlast bei der Entstehung von Lebensmittelabfällen liegt aber tatsächlich nicht bei diesem Sektor, sondern bei Privathaushalten. Privathaushalte generieren einen Anteil von rund 50 Prozent an Food Waste!

Während das Sustainable Development Goal (SDG) 12.3 der Agenda 2030 erreichen will, Food Waste auf Einzelhandelsebene um 50 Prozent zu reduzieren, kannst auch du deinen Beitrag mit einfachen, aber effektiven Verhaltensänderungen gegen Food Waste leisten:

  • Lagerung: Viele Lebensmittel halten sich bedeutend länger, wenn du sie korrekt lagerst. So haben Tomaten beispielsweise nichts im Kühlschrank verloren und auch Radieschen halten sich länger, wenn du sie nach dem Kauf direkt vom Grün befreist. Nutze zudem die Klimazonen im Kühlschrank effektiv.
  • MHD: Es ist simpel, aber effektiv im Kampf gegen Food Waste – das Mindesthaltbarkeitsdatum. Außer bei leicht verderblichen Lebensmitteln wie Fisch und Fleisch ist es oftmals nur eine Richtlinie. “Mindestens haltbar bis” heißt in den meisten Fällen nicht, dass du Lebensmittel sofort entsorgen musst. Verlasse dich auf deine Augen und den Geruchssinn.
  • Portionsgrößen: Du kochst immer für zehn, obwohl ihr nur zu viert seid? Das birgt die Gefahr, dass später Reste weggeschmissen werden. Koche lieber kleinere Portionen bzw. immer nur so viel, wie du wirklich benötigst – es sein denn natürlich, es handelt sich um Meal-Prep.
  • Selbst kochen: Ab und an im Restaurant essen oder sich Essen liefern lassen, ist schon okay, aber auch im Restaurant neigen viele dazu, Übriggebliebenes eher wegschmeißen zu lassen, anstatt es mit nach Hause zu nehmen. Beim Lieferservice fällt außerdem noch eine große Menge Verpackungsmüll an. Du kannst natürlich auch Foodsharing-Angebote von Restaurants nutzen – dank zahlreicher Apps wie To Good To Go kann so Food Waste vermieden werden.
  • Lebensmittel weiterverarbeiten: Werde kreativ, wenn du noch Reste von gestern übrighast. Restekochen macht Spaß und führt oftmals dazu, neue Lieblingsgerichte zu kreieren.
  • Foodsharing: Trotz bester Planung hast du zu viel gekocht oder du hast einfach keine Lust mehr auf die gekaufte Zucchinis? Ob Freund:innen, Nachbar:innen oder Food-Sharing-Kühlschränke in deinem Stadtteil: Teile deine Lebensmittel mit anderen, bevor du sie wegwirfst.

Der effektivste Tipp, um Food Waste zu vermeiden, ist ein ordentlich geplanter Einkauf! Wenn du weißt und aufschreibst, was du benötigst, läufst du nicht Gefahr, zu viel zu kaufen. Dank Wochenplanung und Einkaufsliste kannst du nachhaltiger einkaufen und gleichzeitig Food Waste vermeiden!

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Dank unserer KI werden alle Rezepte so aufeinander abgestimmt, dass du möglichst alle Lebensmittel vollständig verbrauchst. Außerdem fragt dich die App, welche Zutaten du noch zuhause vorrätig hast. Dank dieser effektiven Maßnahmen kannst du Lebensmittelverschwendung vermeiden und mit foodable® deinen Teil dazu beitragen!

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